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Wir erreichen die meisten Haushalte

Diese Feststellung klingt banal, gewinnt jedoch immer mehr an Bedeutung, denn die Kaufzeitungen verlieren weiterhin Abonnent*innen. Im Gegensatz zu den Regionalmedien, bei denen die kostenlos verteilten Wochenzeitungen dafür sorgen, dass lokale Informationen in jeden Haushalt ihrer Region gelangen. Doch gerade sie werden von der Medienförderung ausgeschlossen, die momentan in National- und Ständerat diskutiert werden. Dagegen wehren sich mit Unterstützung des Verbandes Schweizer Regionalmedien (VSRM) vier Berner Verleger und haben dazu eine eigene Webseite aufgeschaltet: www.berner-regionalmedien.ch. Einerseits klagen sie im Web gegen diese Ungleichbehandlung, die zu einer Wettbewerbsverzehrung im Medienbereich führt, und auf der andern Seite zeigen sie die Bedeutung der lokalen Information auf. Auch auf Gemeinde- und Bezirks-Ebene spielt die Demokratie nur, wenn über politische Anliegen offen und klar kommuniziert wird, zudem sind die Vereine und kulturelle Institutionen auf die Berichterstattung der Regionalmedien in ihrem Gebiet angewiesen. Dies wird von Politikern jeder Couleur und Wirtschaftsvertreter*innen in mehreren Statements klar zum Ausdruck gebracht. Die Unterstützung der kostenlos verteilten Regionalmedien wird inzwischen auch im Berner Kantonalparlament diskutiert und eine Revision des Informationsgesetzes erwogen, damit diese Ungerechtigkeit beseitigt wird. Höchste Zeit, weil im deutschsprachigen Ausland (Deutschland und Oesterreich) die kostenlosen Regionalmedien bei der Medienförderung mit einbezogen werden und in den nordischen Ländern die Gleichbehandlung aller Mediengattungen seit Jahren bereits Realität

ist.

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