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Es lebe der Lokaljournalismus

Im Kampf um Mediensubventionen sind es die grossen Kaufzeitungen, die sich in den Vordergrund drängen und ihre Meinungspresse als staatstragend bezeichnen, ja sogar von einem Demokratieverlust warnen, sollten sie ohne weitere Unterstützung darben müssen. Daneben sind es (meistens) kleine Online-Portale, welche den Printmedien das Wasser abgraben wollen, natürlich mit Staatshilfe. In diesem Gerangel verschwinden die Regionalmedien, die korrekt und brav aus dem Alltag berichten, eine Information, welche ebenso wenn nicht mehr von der breiten Öffentlichkeit geschätzt wird. Mit ihnen befasst sich eine zu Beginn dieses Jahres gestartete Nationalfonds-Studie, die von Matthias Künzler geleitet wird, der vor kurzem zum Medien-Professor an der renommierten FU Berlin erkoren wurde. Er will mit KollegInnen aus zwei andern Universitäten erforschen, wie sich „die Lokalkommunikation in einer digitalen Medienwelt auf eine nachhaltige Grundlage stellen lässt.“ Die gleiche Zielsetzung verfolgt der VSRM, der gespannt auf die Resultate aus dieser Studie schauen wird und erwartet, dass die Schweizer Politiker und Behörden danach dem hiessigen Lokaljournalismus endlich mehr Gewicht beimessen. Im Ausland ist dies bereits der Fall.


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